Wir wachen eines morgens in einer verlassenen Welt auf und sind uns bewusst, dass wir etwas ganz besonders sind. Ein Gott.
Und als solcher können wir unsere Umwelt beeinflussen, in dem wir beispielsweise Gegenstände bewusst anschauen oder eben von diesen wegschauen. Natürlich gibt es auch klassische Elemente wie das Umlegen von Hebeln, Drücken von Tasten.
All dies benötigen wir, um auf dem Wege der Selbsterkenntnis voranzukommen und verschlossene Türen zu öffnen.
Die Rätsel sind teilweise sehr simpel, andere wiederum benötigen schon ein paar Anläufe, um die Systematik dahinter zu verstehen.
Das Ganze ist dabei recht unterhaltsam, denn begleitet werden die ganze Zeit von unserem inneren Monolog, der eigentlich auch gut gelungen ist. Hierbei belässt es der Entwickler beim englischen Original, hilft aber mit deutschen Untertitel aus.
Grafisch macht das Spiel dank der Unreal Engine 4 einiges her, vor allem für solch kleine Entwickler.
Wirklich störend ist aber die Länge des Spiels, denn nach rund drei Stunden dürfte das Hauptspiel für fast jeden abgeschlossen sein. Gefühlt setzt das Ende genau dann ein, wenn man sich als Spieler komplett mit der Umgebung, der Erzählart und der Durchführung der verschiedenen Rätsel vertraut gemacht hat, und das hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Der Preis ist mit 19,99€ im Rahmen, erscheint aber aufgrund der kurzen Spielzeit doch auch wieder hoch. Wird das Spiel einmal reduziert verkauft, kann ich den Kauf aber sehr empfehlen.
So bleibt es aber bei einem gedämpften Ergebnis.
68/100
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